Internationaler Streik · 11N

Ohne
Grenzen

Die Mieten fressen die Löhne auf – in Madrid, in Lissabon, in Rom und in Dublin. Auch die Antwort organisiert sich über Grenzen hinweg: Mieter*innengewerkschaften, Gewerkschaften und soziale Bewegungen auf der ganzen Welt begleiten den Generalstreik für Wohnraum am 11. November.

Faust mit Schlüsseln
13

Länder mit Aktionen und Solidaritätsbotschaften

4

Kontinente: Europa, Amerika, Asien und Ozeanien

21.–22. Nov.

Vorschlag für eine koordinierte internationale Mobilisierung

Porto ✱ Lissabon ✱ Rom ✱ Bologna ✱ Dublin ✱ Manchester ✱ London ✱ Brüssel ✱ Niederlande ✱ Berlin ✱ Paris ✱ Buenos Aires ✱ Los Angeles ✱ Toronto ✱ Philippinen ✱ Australien ✱ Porto ✱ Lissabon ✱ Rom ✱ Bologna ✱ Dublin ✱ Manchester ✱ London ✱ Brüssel ✱ Niederlande ✱ Berlin ✱ Paris ✱ Buenos Aires ✱ Los Angeles ✱ Toronto ✱ Philippinen ✱ Australien

Generalstreiks in Europa und darüber hinaus

Ein Herbst der Streiks

Löhne, die nicht reichen, unbezahlbare Mieten und Kürzungen bei öffentlichen Diensten, während die Militärausgaben steigen. Diesen Herbst streiken Arbeiter*innen in ganz Europa aus denselben Gründen. Das sind die Generalstreiks, die ausgerufen sind oder vorbereitet werden.

30. Okt.

Italien

Generalstreik der USB und Aktionstag der Hafenarbeiter*innen gegen den Krieg in mehr als 100 Häfen.

Erfolgt usb.it ↗

5. Nov.

Frankreich

Gegen die Teuerung und für öffentliche Bildung, mit dem Gewerkschaftsbündnis aus CGT, CFDT, FO, UNSA und FSU.

Ausgerufen cgt.fr ↗

11. Nov.

Spanischer Staat

Generalstreik für Wohnraum und gegen die hohen Lebenshaltungskosten. Mieter*innengewerkschaften und Gewerkschaften.

Ausgerufen Was wir fordern →

11. Nov.

Portugal

Iberischer Streik für Wohnraum, im Austausch mit den portugiesischen Gewerkschaften.

Noch offen

20. Nov.

Italien

Generalstreik der CGIL.

Ausgerufen cgil.it ↗

25. Nov.

Griechenland

Gegen die Teuerung, mit der ADEDY. Einige Bewegungen fordern bereits, die Termine mit dem spanischen Staat zusammenzulegen.

Noch offen adedy.gr ↗

24. Nov.

Kolumbien

Generalstreik der CUT für Löhne und Renten und gegen die hohen Lebenshaltungskosten.

Ausgerufen

Solidaritätskarte

Sie sind schon auf der Straße

Seit die Protestcamps für Wohnraum entstanden sind, gab es Camps nach ihrem Vorbild, Kundgebungen vor Konsulaten und Unterstützungsbotschaften von vier Kontinenten.

Europa

12 Aktionen und Botschaften

Porto10. Okt.

Protestcamp für Wohnraum nach der Demonstration, nach dem Vorbild der Camps im spanischen Staat. Die Polizei hat es geräumt, aber die Bewegung geht weiter.

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Lissabon17. Okt.

Protestcamp in Solidarität mit den spanischen Camps und als Antwort auf das Vorgehen der Polizei in Porto.

Habitação Hoje, Sindicato de Moradores de Lisboa, Vida Justa

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RomProtestcamp

«Siamo una generazione senza casa»

Protestcamp auf der Piazza Bologna gegen die hohen Lebenshaltungskosten und in Solidarität mit den spanischen Camps.

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BolognaBotschaft

Erklärung aus dem Protestcamp der Piattaforma di Intervento Sociale.

PLAT Bologna

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Dublin3 Samstage

Märsche für bezahlbaren Wohnraum und in Solidarität mit unseren Kämpfen, gemeinsam mit der spanischen Migrant*innen-Community. Am 14. November gehen sie wieder auf die Straße.

CATU

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Manchester12. Okt.

Demonstration und Kundgebung vor dem spanischen Konsulat zur Unterstützung der Protestcamps und des Generalstreiks.

Greater Manchester Tenants Union

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LondonBotschaften

Solidaritätsbotschaften und eine Erklärung, die auf der Demonstration in Madrid verlesen wurde.

London Renters Union, Trans Action for Housing Justice

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Brüssel14. Okt.

„Von Brüssel bis Madrid – Zwangsräumungen töten!“

Kundgebung zur Unterstützung der Menschen, die zwangsgeräumt wurden.

WUUNE

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Niederlande10. Okt.

Solidaritätsbotschaft von der Demonstration für Wohnraum.

Bond Precaire Woonvormen, Woonopstand

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BerlinBotschaft

Unterstützung von der Kampagne zur Enteignung großer Vermieter.

Deutsche Wohnen & Co enteignen

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DeutschlandVideo

Solidaritätsvideo des deutschen Kollektivs gegen Wohnungslosigkeit.

Wohnungslosen Stiftung

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FrankreichBotschaft

Solidaritätserklärung der Mieter*innenorganisation.

Locataires Ensemble

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Amerika

3 Botschaften

Buenos AiresBotschaft

Solidaritätserklärung der organisierten Mieter*innen von Buenos Aires.

Inquilinos Agrupados

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Los AngelesBotschaft

Zwei Unterstützungserklärungen der Mieter*innengewerkschaft der Stadt.

Los Angeles Tenants Union

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TorontoBotschaft

Erklärung und Solidaritätsaktionen der Mieter*innengewerkschaft.

Tenants Union Toronto

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Asien, Ozeanien und Klimabewegung

3 Aktionen und Botschaften

PhilippinenKundgebung

Kundgebung mit ausdrücklicher Unterstützung für das Protestcamp gegen Zwangsräumungen und für den Generalstreik – gegen Geierfonds, horrende Preise und Zwangsräumungen. Kam über den Kanal der Housing Action Days.

LUPA Philippines

AustralienBotschaft

Solidaritätserklärung der Gewerkschaft für Mieter*innen und Wohnen.

Renters and Housing Union

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KlimaBotschaft

Gemeinsame Erklärung der iberischen und internationalen Klimabewegung: Das Zuhause und der Planet sind ein und derselbe Kampf.

Stay Grounded, Climáximo, Extinction Rebellion

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Nächste Termine

Was kommt

Vom 7. bis 11. November gibt es in Städten in Europa und den USA Aktionen in Solidarität mit dem Streik. Die Zeiten sind Ortszeiten. Wir ergänzen weitere Orte, sobald sie bestätigt sind.

7. Nov. · 12:30

London

Mahnwache vor der spanischen Botschaft in Solidarität mit dem Generalstreik.

Asamblea Migrante Global · 24 Belgrave Square

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8. Nov. · Uhrzeit folgt

Athen

Marsch gegen Rassismus und Polizeirepression, für das Recht auf Wohnen.

Mieter*innengewerkschaft Athen (SVEA) und Rocinante · Plateia Viktorias

8. Nov. · 12:00

New York

Mahnwache vor dem spanischen Konsulat in Solidarität mit dem Generalstreik.

Solidaritätsgruppe von Spanier*innen in New York

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8. Nov. · 5:00

Seattle

Mahnwache in Solidarität mit dem Generalstreik.

Puget Sound Tenants Union · Cal Anderson Fountain

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8. Nov. · 17:00

Raleigh

Mahnwache in Solidarität mit dem Generalstreik.

Triangle Tenant Union · Raleigh United Mutual Aid Hub, 1217 S Saunders St

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8. Nov. · 18:00

Chicago

Mahnwache in Solidarität mit dem Generalstreik.

BSTA Chicago · Illinois Centennial Monument (Logan Square)

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9. Nov.

Rom

Kundgebung vor der spanischen Botschaft.

USB-ASIA und Movimento per il Diritto all’Abitare

9. Nov.

Bologna

Kundgebung vor dem spanischen Konsulat.

PLAT Bologna

11. Nov. · 18:00

Madison

Transparentaktion für eine Mietpreiskontrolle, in Erinnerung an Mari Carmen.

Madison Tenants · Aubergine, 1226 Williamson St

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11. Nov. · 18:00

San Diego

Mahnwache in Solidarität mit dem Generalstreik.

TCSD und Genesee Park Tenants Council · San Diego Housing Commission, 1122 Broadway

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11. Nov. · 18:00

Manchester

„Für würdigen Wohnraum, von überall!“ – vor dem spanischen Konsulat.

Asamblea Migrante Global und Greater Manchester Tenants Union · 55 Brown St

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11. Nov. · 18:00

Bremen

Demonstration in Solidarität mit den Mieter*innen im spanischen Staat: „Eure Revolte ist unsere Revolte“.

Bremer Bündnis Zwangsräumungen Verhindern

11. Nov. · 19:00

London

Vortrag „Vom Widerstand gegen Zwangsräumungen zum Generalstreik: Was wir von der Mieter*innengewerkschaft Madrid lernen können“.

London Renters Union · Pelican House

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11. Nov. · Uhrzeit folgt

Athen

Marsch in Solidarität mit dem Generalstreik für Wohnraum und für das Recht auf Wohnen.

SVEA, Rocinante und Prosfygika

11. Nov. · Uhrzeit folgt

Dublin

Marsch in Solidarität mit dem Generalstreik.

CATU

11. Nov.

Berlin

Demonstration mit mehr als 30 Kollektiven, darunter Mieter*innenversammlungen und Gewerkschaften.

21.–22. Nov.

Internationale Mobilisierung

Vorschlag für koordinierte Demonstrationen in mehreren Ländern. Er wird am 3. November in Paris diskutiert.

Die Aktionen werden von den Kollektiven vor Ort organisiert und können sich ändern. Schau vorher auf ihren Social-Media-Kanälen nach.

Vorschlag · 21. und 22. November

Eine gemeinsame Antwort auf die Teuerung

Als Konföderation der Mieter*innengewerkschaften schlagen wir für das Wochenende vom 21. und 22. November eine internationale soziale Mobilisierung vor – gegen die steigenden Lebenshaltungskosten, gegen Ungleichheit und gegen Aufrüstung.

  • Preiskontrollenfür Wohnen, Lebensmittel und Energie, um würdige Lebensbedingungen zu garantieren.
  • Höhere Löhne und Rentenum Kaufkraft zurückzugewinnen und die Lebenshaltungskosten stemmen zu können.
  • Universelle und hochwertige öffentliche Dienstemit garantiertem Zugang zu Bildung und Gesundheitsversorgung.
  • Steuern auf große Vermögenum Ungleichheit zu bekämpfen und gemeinsame Bedürfnisse zu finanzieren.
  • Schluss mit der Aufrüstung und ein gerechter ökologischer Wandelim Einklang mit den Grenzen des Planeten und ausgerichtet auf ein würdiges Leben für alle.

Internationaler Aufruf

An alle Völker der Welt, an ihre Arbeiter*innen und an ihre sozialen Kämpfe:

Wir sind diejenigen, die nicht bereit sind, vor Regierungen im Dienst der kapitalistischen Klasse zu kapitulieren. Diejenigen, die nicht zulassen werden, dass die neuen Faschismen vorrücken. Diejenigen, die sich weigern, eine Welt hinzunehmen, in der eine gesellschaftliche Mehrheit nicht in Würde leben kann.

In den letzten Wochen sind in unseren Ländern Mobilisierungen ausgebrochen. Eine Protestwelle hat die Straßen erobert und Anliegen auf den Tisch gebracht, die wir teilen und auf die wir gemeinsame Antworten finden müssen.

Einerseits erleben wir, wie die Lebenshaltungskosten ungebremst steigen: Eine Wohnung zu finden ist unmöglich geworden, sich auch nur grundlegend zu ernähren wird immer schwieriger, und bezahlbare Mobilität fehlt. Andererseits kehrt die Austerität zurück, mit neuen Sozialkürzungen, die an die Forderungen der Gläubiger der Staatsschulden und an das Wettrüsten geknüpft sind. Wir, die arbeitenden Klassen, tragen die Folgen: Wir verlieren grundlegende Rechte, und öffentliche Dienste wie Bildung und Gesundheitsversorgung verfallen.

Und hinter all diesen Krisen verbirgt sich ein Wirtschaftsmodell, das das sogenannte Wirtschaftswachstum um jeden Preis fortschreiben will – auf Kosten der Ausbeutung der Arbeiter*innen und endlicher natürlicher Ressourcen. Es versieht selbst die Bewohnbarkeit mit einem Preisschild und spekuliert mit ihr: mit dem Dach über unseren Köpfen und mit dem gemeinsamen Zuhause, das der Planet ist.

Angesichts dieser Welle von Revolten, Mobilisierungen und Zeichen der Stärke von unten, die durch verschiedene Länder geht, stellen wir uns eine Frage:

Sind wir bereit, unsere Stimmen zu einer gemeinsamen Botschaft zu vereinen, die bis in alle Winkel der Welt reicht und die Herzen unserer Gesellschaften höherschlagen lässt?

Wir leben in einer Zeit, in der Solidarität nicht bei Worten bleiben darf: Sie muss zu einer alltäglichen Praxis werden, zu einem Werkzeug der Organisierung und zu einer Kraft, die die Wirklichkeit verändern kann. Wir sind überzeugt: Die Antwort ist ein klares Ja.

Deshalb schicken wir euch den folgenden Vorschlag, um unsere Kämpfe zu vereinen, unsere Kräfte zu bündeln und eine internationalistische Antwort auf die Ungerechtigkeiten zu geben, die wir gemeinsam erleben.

Read in English

To all the peoples of the world, their workers and their social struggles:

We are those who refuse to resign ourselves to governments serving the capitalist class. Those who will not allow the rise of new forms of fascism. Those who refuse to accept a world in which the social majority cannot live with dignity.

In recent weeks, mobilisations have erupted across our countries. A wave of protests has taken to the streets, putting forward demands that we share and to which we have a duty to provide common answers.

On the one hand, we are witnessing an uncontrolled surge in the cost of living: the impossibility of accessing housing, growing difficulties in obtaining basic food, and the lack of affordable transport. On the other hand, austerity is returning, with new cuts to social spending driven by the demands of public debt creditors and the arms race. Working-class people are paying the price through the loss of fundamental rights and the deterioration of public services such as education and healthcare.

Behind all these crises lies an economic model that seeks to perpetuate economic growth — wrongly presented as an end in itself — at the expense of workers' exploitation and the depletion of finite natural resources. This model puts a price on the very conditions that make our lives possible and turns them into objects of speculation: the roof over our heads and our common home, the planet.

In the face of this wave of uprisings, mobilisations and demonstrations of popular power sweeping across different countries, we ask ourselves one question:

Are we ready to unite our voices around a common message, one capable of reaching every corner of the world and stirring the hearts of our societies?

We live in a time when solidarity can no longer be confined to words: it must become a daily practice, a tool for organising and a force capable of transforming reality. We are convinced that the answer is an unequivocal yes.

That is why we put forward the following proposal, to unite our struggles, coordinate our forces and build an internationalist response to the injustices we share.

Lire en français

À tous les peuples du monde, à leurs travailleuses et à leurs luttes sociales:

Nous sommes celles qui ne sont pas disposées à se résigner face à des gouvernements au service de la classe capitaliste. Celles qui ne laisseront pas progresser les nouveaux fascismes. Celles qui refusent d'accepter un monde dans lequel la majorité sociale ne peut pas vivre dignement.

Ces dernières semaines, des mobilisations ont éclaté dans nos pays. Une vague de protestations a envahi les rues et mis sur la table des revendications que nous partageons et auxquelles nous avons le devoir d'apporter des réponses communes.

D'une part, nous assistons à une flambée incontrôlée du coût de la vie : l'impossibilité d'accéder à un logement, les difficultés croissantes à se procurer une alimentation de base ou encore le manque de moyens de transport abordables. D'autre part, nous assistons au retour de l'austérité, avec de nouvelles coupures budgétaires dans les dépenses sociales liées aux exigences des créanciers de la dette publique et à la course aux armements. Ce sont les classes travailleuses qui en paient le prix, avec la perte de droits fondamentaux et la dégradation des services publics tels que l'éducation et la santé.

Et, derrière toutes ces crises, se cache un modèle économique qui prétend perpétuer la croissance économique — à tort présentée comme une fin en soi — au prix de l'exploitation des travailleuses et de l'épuisement de ressources naturelles limitées. Ce modèle met un prix sur les conditions mêmes de notre habitabilité et en fait un objet de spéculation : le toit au-dessus de nos têtes et notre maison commune, la planète.

Face à cette vague de révoltes, de mobilisations et de démonstrations de force populaire qui traverse différents pays, nous nous posons une question :

Sommes-nous prêtes à unir nos voix autour d'un message commun, capable d'atteindre tous les recoins du monde et de faire vibrer les cœurs de nos sociétés ?

Nous vivons une époque où la solidarité ne peut plus se limiter aux mots : elle doit devenir une pratique quotidienne, un outil d'organisation et une force capable de transformer la réalité. Nous sommes convaincues que la réponse est un oui sans équivoque.

C'est pourquoi nous vous soumettons la proposition suivante, afin d'unir nos luttes, de coordonner nos forces et de construire une réponse internationaliste face aux injustices que nous partageons.

Internationales Treffen

3. Nov.
Paris

Am 3. November treffen wir uns in Paris mit Mieter*innengewerkschaften, Gewerkschaften und sozialen Bewegungen aus ganz Europa, um Analysen auszutauschen, zu diskutieren und einen gemeinsamen Fahrplan für die internationale Mobilisierung am 21. und 22. November zu vereinbaren.

Programmvorschlag

  • Preiskontrollenfür Wohnen, Lebensmittel und Energie, um würdige Lebensbedingungen zu garantieren.
  • Höhere Löhne und Renten,damit wir Kaufkraft zurückgewinnen und die Lebenshaltungskosten stemmen können.
  • Universelle und hochwertige öffentliche Dienste,mit garantiertem Zugang zu Grundrechten wie Bildung und Gesundheitsversorgung.
  • Steuern auf große Vermögenum soziale Ungleichheit zu bekämpfen und gemeinsame Bedürfnisse zu finanzieren.
  • Schluss mit der Aufrüstungspolitik und ein gerechter ökologischer Wandel,im Einklang mit den Grenzen des Planeten und darauf ausgerichtet, allen ein würdiges Leben zu sichern.

Mach mit in deiner Stadt

Du planst eine Aktion? Erzähl uns davon

Kundgebung, Demo, Transparent oder Unterstützungsbotschaft: Alles zählt. Trag deine Aktion auf Toka ein, damit sie auf der Karte erscheint und wir sie verbreiten.

Was wir wissen müssen

  • 1Art der Aktion
  • 2Name der Veranstaltung
  • 3Wer ruft auf
  • 4Datum
  • 5Ortszeit
  • 6Ort
  • 7Link, falls vorhanden

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