Programm des Generalstreiks · 11N
Das
fordern wir am 11N
Es ist Zeit, die Spielregeln zu ändern. Wir müssen Schluss machen mit einem Wohnungssystem, das auf Spekulation beruht, und ein System schaffen, das auf Rechten beruht. Deshalb fordert der Generalstreik am 11N:
Wohnungen zum Wohnen, nicht zum Spekulieren
- Leerstehende Wohnungen zurück in die Vermietung
- Abschaffung der Ferienwohnungen
- Verbot spekulativer Käufe
Ein großer öffentlicher Wohnungsbestand(und die Reichen zahlen!)
- Vermögensteuer für eine Million öffentliche Mietwohnungen
- Enteignung von Geierfonds und Banken
- Öffentliche Bauunternehmen: Niemand soll sich mit unser aller Geld die Taschen füllen
Wohnsicherheit: Niemand wirft uns aus unserem Zuhause
- Unbefristete Mietverträge
- Verbot von Zwangsräumungen
Runter mit den Preisen
- Mieten um 50 % senken und an das Einkommen koppeln
- Schluss mit dem Missbrauch der Banken bei Hypotheken
- Preiskontrollen für Einkaufskorb, Energie und Verkehr
Gewerkschaftsrechte beim Wohnen
- Recht auf Kollektivverhandlungen und Mietstreiks, wie in der Arbeitswelt
- Keine Bußgelder mehr fürs Verhindern von Zwangsräumungen: Weg mit dem „Maulkorbgesetz“
- Konsequentes Vorgehen gegen Rassismus auf dem Wohnungsmarkt
Würdige Löhne, Renten und öffentliche Dienste
- Höhere Löhne und Renten, um die Kaufkraft zurückzugewinnen
- Arbeitszeitverkürzung bei vollem Lohn
- Stärkung der öffentlichen Dienste und garantierter Zugang zur Grundversorgung
Ein Streik, viele Kämpfe
Wohnen zieht sich durch all unsere Kämpfe
Wohnen steht im Zentrum jedes Kampfes. Finde deinen und trag diese Botschaft an deinen Arbeitsplatz, in deine Schule oder in deine Nachbarschaft.
Selbst die grundlegendsten Bedürfnisse zu decken, wird immer teurer
Die wahre Trennlinie verläuft nicht zwischen Mieter*innen und Eigentümer*innen, sondern zwischen denen, die ein Zuhause zum Leben brauchen, und denen, die spekulieren
Wuchermieten erdrücken auch die, die jeden Morgen ihren Laden aufschließen
Ihre Probleme sind nicht unvermeidlich; es sind Konflikte mit konkreten Menschen – und wir können sie gewinnen
Ohne Zuhause keine Freiheit. Wohnen ist auch ein feministischer Kampf!
Wohnraum zu verteidigen heißt, unsere Region gegen Spekulation zu verteidigen
Soziale Ausgrenzung lässt sich nicht bekämpfen, ohne das Recht auf Wohnen zu garantieren
Keine würdigen Renten ohne würdiges Wohnen
Selbstständig zu arbeiten sollte nicht heißen, dass einem das Wasser bis zum Hals steht
Die Wohnungskrise ist auch eine Krise der öffentlichen Gesundheit
Die Wohnungskrise zerstört Kindheiten und spaltet Klassenzimmer
Wer sich kein Zimmer leisten kann, kann nicht an einer öffentlichen Hochschule studieren